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© Interhome (HHD AG)

Geschlechtergerechter und inklusiver Rekrutierungsprozess 

Interhome (HHD AG)
Beherbergung Rekrutierung, Beförderung & Personalentwicklung

Beschreibung der Best Practice-Massnahme: 
Die Interhome hat ihren Rekrutierungsprozess gezielt überarbeitet, um Geschlechtervielfalt, Inklusion und Chancengleichheit konsequent zu fördern. Dabei werden sämtliche Stellenausschreibungen, Arbeitsverträge, Online-Formulare und begleitende Kommunikationsmittel geschlechtsneutral und inklusiv formuliert. Ziel ist es, eine Sprache zu verwenden, die alle Geschlechter anspricht, keine unbewussten Vorannahmen oder Stereotype transportiert und niemanden durch Formulierungen ausschliesst. 

Die Anpassungen betreffen nicht nur den Wortlaut der Stellenanzeigen, sondern auch die gesamte Kandidaten Journey – von der Ansprache über das Bewerbungsgespräch bis hin zur Vertragsgestaltung. Bewerbende sollen sich von Anfang an angesprochen und willkommen fühlen.  

Die inklusive Gestaltung wird dabei systematisch in den Rekrutierungsprozess integriert, sodass jede Personalmassnahme den Prinzipien von Gleichstellung, Vielfalt und Offenheit folgt. Diese Vorgehensweise umfasst Schulungen für die Personalverantwortlichen, damit sie in allen Phasen des Auswahlprozesses bewusst auf diskriminierungsfreie, wertschätzende und inklusive Kommunikation achten können. 

Ziel der Best Practice-Massnahme: 
Das übergeordnete Ziel der Massnahme ist es, gleiche Zugangschancen für alle Bewerbenden sicherzustellen, unabhängig von Geschlecht, Hintergrund oder persönlichen Merkmalen. Durch geschlechtergerechte und inklusive Kommunikation soll eine möglichst breite und diverse Bewerbungsgruppe erreicht werden, wodurch die Vielfalt in den Teams erhöht wird. Gleichzeitig unterstützt die Massnahme ein diskriminierungsfreies Auswahlverfahren, bei dem die Auswahl ausschliesslich auf Qualifikation, Fähigkeiten und Potenzial basiert. Auf diese Weise trägt der Prozess dazu bei, die Unternehmenskultur langfristig inklusiver und offener zu gestalten. 

Motivation der Best Practice-Massnahme: 
Die Initiative beruht auf der Überzeugung, dass Sprache einen entscheidenden Einfluss auf Wahrnehmung, Ansprache und Chancengleichheit hat. Schon kleine Formulierungen können dazu führen, dass sich bestimmte Personen unbewusst ausgeschlossen fühlen oder gar nicht erst bewerben. Ein geschlechtergerechter und inklusiver Rekrutierungsprozess ist daher ein zentraler Bestandteil einer modernen, fairen und verantwortungsvollen Personalpolitik.  

Neben der Förderung von Vielfalt stärkt die Massnahme das Profil der Interhome als attraktiver Arbeitgeber, der Gleichstellung und Inklusion aktiv lebt. Gleichzeitig werden Mitarbeitende und Führungskräfte für die Bedeutung inklusiver Kommunikation sensibilisiert, sodass die Prinzipien der Massnahme nachhaltig in die Organisationskultur integriert werden. 

Kontakt

Saskia Weber